Innovativ und nachhaltig

Forum Zukunft Bauen in Urdorf

Das Forum Zukunft Bauen zeigt den Teilnehmenden auf, wie Bauwerke zukunftsfähig geplant, gebaut und erhalten werden können – auch solche mit Beton. Die ganztägige Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai, in Urdorf statt. Wer dabei sein möchte, kann sich jetzt anmelden.

Die Erweiterungsneubauten der Kantonsschule Limmattal in Urdorf wurden 2025 mit dem BETONPREIS ausgezeichnet. Eine Führung im Rahmen des Forum Zukunft Bauen zeigt deren Erfolgspotenzial.

Praxisnahe Lösungen diskutieren und gelungene Bauten kennenlernen – das bietet das Programm des Forum Zukunft Bauen unter dem Motto «Zukunft Beton – Innovation und Nachhaltigkeit verbinden», das demnächst in Urdorf stattfindet. Das Treffen richtet sich an Projektentwickler*innen, Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Bauherrschaften, Mitarbeitende in Bau- und Umweltdepartementen sowie Studierende aus entsprechenden Fachbereichen – und, da Beton zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehört, auch an Vertretende aus der Betonbranche und der Vorproduktion. Zu den Organisatoren des Forums gehört BETONSUISSE – der Verband bietet es in Zusammenarbeit mit SIA inForm und mit Unterstützung von EnergieSchweiz an.

Referate, Diskussionen und Beispiele

In insgesamt vier Themenblöcken zwischen 8 und 17.15 Uhr erhalten die Teilnehmenden konkrete Impulse, um die Nachhaltigkeit im Berufsalltag zu verankern, Potenziale im Bestand zu erkennen und sich im wachsenden Angebot an Materialien und Normen sicher zu bewegen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zukunftsfähige Tragwerke aus Beton und der Umgang mit bestehender Bausubstanz. Ausserdem werden Produktinnovationen wie ND-Betone, Produkte mit klimaneutralem Zement und aktuelle Normen- und Regelwerke thematisiert. Zu den vorgestellten aktuellen Best-Practice-Projekten gehören unter anderem Creatower I in Zug, Zwhatt in Regensdorf und NEST-Unit STEP2 in Dübendorf.

Eine Führung als Abschluss

Der interdisziplinäre Austausch der Teilnehmenden wird während der Pausen, beim gemeinsamen Mittagessen und in der geplanten Podiumsdiskussion gefördert, bei der sich auch die Gäste einbringen dürfen. Am Nachmittag lädt die geführte Besichtigung des BETONPREIS-25-Siegerprojekts zur Horizonterweiterung ein. Die Erweiterungsneubauten der Kantonsschule Limmattal in Urdorf sind ein lebendiges Beispiel, wie nachhaltige Architektur Gestalt annimmt und wie ein Bildungsbau mit Beton, Klarheit und architektonischer Präzision heute vorbildlich gelingen kann. 

Hier ist das Programm des Forum Zukunft Bauen 2026 ersichtlich.

Hier geht es zur Anmeldung.

Neuheiten, Nachhaltigkeit und Normen

Betontag 2026 in Wildegg

Ein kompakter Überblick zu aktuellen Entwicklungen steht am diesjährigen Betontag im Zentrum, darunter die Erfahrungen mit klinkerreduzierten Zementen. Zum Programm gehören Fachbeiträge und Einblicke anhand von Beispielen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Lösungen und Chancen rund um den vielseitigen Baustoff stehen am Betontag im Zentrum.

Praxisnah, informativ und innovativ: So präsentiert sich das Angebot des zur Tradition gewordenen Betontags. Das diesjährige Treffen findet am Dienstag, 10. Februar 2026, bei der TFB AG in Wildegg im Kanton Aargau statt. Unter anderem gehört der Verband BETONSUISSE zu den Veranstaltern.

Das Programm richtet sich an Unternehmer aus dem Bausektor, Hersteller von Betonprodukten, Planer, Ingenieure und Bauherren. Das Ziel besteht darin, diesen Fachleuten gangbare Wege zu einer noch nachhaltigeren Baukultur aufzuzeigen, kombiniert mit den neusten Erkenntnissen und Vorgaben.

Fokus auf Klinkerreduktion

Der thematische Schwerpunkt des Betontags 2026 umfasst einen Einblick in die Erfahrungen mit klinkerreduzierten Zementen – in Bezug auf deren Eigenschaften, Beständigkeit, Nachbehandlung und Weiterverarbeitung in der Betonvorproduktion. Weitere Inputs umfassen die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen, die Auswirkungen neuer Bindemittel, Fortschritte im Carbon-Capturing, der Einsatz von Recyclingmaterialien sowie die Bedeutung des neuen SIA-Merkblatts 2064. Auch die Entwicklungen zum Carbon Prestressed Concrete, kurz CPC, und den damit verbundenen Chancen für nachhaltiges Bauen werden aufgezeigt.

Präsentationen von aussergewöhnlichen Lösungen wie der prämierten Erweiterung der Kantonsschule Limmattal oder Windkraftfundamenten im alpinen Raum runden die Veranstaltung ab.

Zum Programm geht es hier.

70. Durchführung

BetonTage in Deutschland

In Ulm finden im März 2026 die 70. BetonTage / Concrete Solutions statt. Dies ist der europaweit grösste Fachkongress der Betonbranche – auch die Vorfertigung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet «Märkte für Menschen».

Ein Event mit langer Tradition: An den BetonTagen treffen sich Jahrzehnten die Experten aus der Betonbranche, auch aus dem Bereich der Vorfertigung.

Das aktuelle Motto der BetonTage, «Märkte für Menschen», geht auf die gesellschaftliche Verantwortung des Betonsektors ein. Die Zielgruppe des Anlasses, der vom 10. bis zum 12. März 2026 im Congress Centrum in Ulm in Deutschland stattfindet, sind Fachkräfte aus ganz Europa, welche sich informieren und vernetzen möchten. Es werden Veranstaltungen auf Deutsch und Englisch angeboten, punktuell mit Simultanübersetzung.

Im Vordergrund aller Aktivitäten steht der praktische Nutzen für die Teilnehmenden – dies, um mit zukunftsfähigen, bezahlbaren und zuverlässigen Lösungen rund um Betonbauteile den Markt zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die sich in den Bereichen Planung, Bau, Nutzung, Umnutzung und Abriss engagieren.

Beispiel Belgien mit Schwerpunkt Vorfertigung

Zu den BetonTagen gehört traditionsgemäss ein Gastland, dieses Jahr ist es Belgien. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie sich belgische Unternehmen dem Bauen und Gestalten mit Betonbauteilen widmen. Hierzu finden Präsentationen und eine Podiumsdiskussion statt, bei denen die Vorfertigung eine entscheidende Rolle innehat. Das Programm umfasst vier spezifische Vorträge. Sie nehmen Bezug auf den Belgischen Fertigteilmarkt, auf technische Lösungen und das Bauwesen, das Belgien in Zukunft anstrebt.

Digital Hub fördert die Kommunikation

Auch der weitere Verlauf der insgesamt drei Veranstaltungstage ist von Referaten geprägt, unter anderem zum Thema «Konstruktiver Fertigteilbau». Ebenso gehören Branchentreffen und Workshops sowie die Verleihung des Innovationspreises der Zulieferindustrie Betonbauteile 2026 dazu. Ergänzt wird der Kongress durch eine Ausstellung der Zuliefer-, Maschinen- und Softwareindustrie.

Einem erweiterten Publikum widmet sich erstmals der Digital Hub, eine neue Weiterbildungsplattform für digitale Kommunikation in der Bau- und Betonindustrie. Er richtet sich an jene Gäste, welche den Austausch in der Baubranche neu denken und mitgestalten wollen.

Das gesamte Programm der BetonTage 2026 ist hier ersichtlich.
Tickets für die BetonTage 2026 gibt es hier.
Zur Website der BetonTage 2026 geht es hier.

Trends und Technologien

Swissbau 2026: Fokus Beton

Die Messe Swissbau vermittelt im Januar 2026 einen aktuellen Einblick in den Bau- und Immobiliensektor. Nationale und internationale Unternehmen sowie Experten präsentieren ihre Innovationen, Trends und Lösungen. Auch der Baustoff Beton sowie die Betonvorfertigung werden im Zentrum stehen.

Die Kreislaufwirtschaft – auch in Bezug auf den Baustoff Beton und die Vorfertigung – ist ein Schwerpunktthema der Swissbau 2026.

Was früher als Abbruch galt, ist heute eine wertvolle Ressource: Aus alten Bauteilen entsteht Neues – im Sinne einer nachhaltigen, rohstoffschonenden Bauweise. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Betonproduktion, aus der Vorfabrikation und von Zementunternehmen zeigen demnächst an der Swissbau, wie sie die hohe Rückführungsquote weiter steigern und die Kreisläufe konsequent schliessen – ohne Qualitätsverlust und ohne Abstriche bei Leistung und Gestaltung. Die Messe in Basel dauert vom Dienstag, 20. Januar, bis zum Freitag, 23. Januar 2026 und richtet sich an Fachpersonen, Planende, Ausführende sowie Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien. Sie können sich auf dem Gelände an Ausstellungsständen informieren und an Inputs beteiligen. Zudem werden zahlreiche Referate angeboten.

Vier Auftritte für die Betonbranche

Mehrere Unternehmen aus dem Beton- und Vorfertigungssektor sind in den Hallen vertreten. Zudem ist der Fachverband BETONSUISSE an insgesamt vier Panel-Diskussionen im Rahmen der Messe präsent. Diese können vor Ort besucht oder per Livestream online mitverfolgt werden.

Beton, kommt er aus der Mode oder ist er die Zukunft?
Hier sprechen Fachleute anhand konkreter Projekte darüber, wie der Baustoff heute kreislauffähig, CO₂-reduziert und ressourcenschonend verwendet werden kann – und welche Rolle er für die Versorgungssicherheit und Verdichtung unserer Lebensräume spielt.
Dienstag, 20. Januar 2026, 17 bis 18 Uhr, Raum 2 / Swissbau Focus / Halle 1.0 Süd

Im Anschluss lädt BETONSUISSE ab 18 Uhr zum Feierabendbier in der Lounge am Stand F20 im Bereich Swissbau Focus ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung wird vorausgesetzt. Interessierte können sich hier einschreiben.

Hybridbauten – Materialien im Zusammenspiel
An dieser Veranstaltung geht es darum, wie nachhaltige Gebäude entstehen, die Funktion, Effizienz und Gestaltung mit Beton und Holz verbinden. Im Fokus stehen zwei aktuelle Projekte, die zeigen, wie sich die beiden Materialien optimal ergänzen.
Mittwoch, 21. Januar 2026, 14 bis 15 Uhr, Raum 2 / Swissbau Focus / Halle 1.0 Süd

Kann Beton der Gamechanger der Bauwende werden?
Dieser Input zeigt auf, inwiefern sich der Bausektor in einer Transformationsphase befindet. Auf dem Weg zu Netto-Null braucht es Akteure, die Verantwortung übernehmen. Und Materialien, die neue Perspektiven eröffnen. Es wird präsentiert, wie mit Vorfabrikation, Kreislaufdenken sowie präziser Planung viel bewirkt werden kann. Dabei wird nicht nur die Reduktion von CO₂ angestrebt, sondern auch die Speicherung und Wiederverwendung.
Donnerstag, 22. Januar 2026, 15.30 bis 16.30 Uhr, Arena / Swissbau Focus / Halle 1.0 Süd

Beton zu 85 Prozent kreislauffähig – und trotzdem nicht genug!
Im der letzten von SWISSBETON unterstützen Präsentation wird thematisiert, wie Beton die Vergangenheit und die Zukunft verbindet. Vertreterinnen und Vertreter aus der Vorproduktion, der Betonproduktion und von Zementunternehmen zeigen, wie sie die hohe Rückführungsquote weiter steigern und ihre Baustoffkreisläufe konsequent schliessen.

Freitag, 23. Januar, 12.30 bis 13.30 Uhr, Arena / Swissbau Focus / Halle 1.0 Süd

BETONSUISSE an der Swissbau 2026


20. bis 23. Januar 2026, Messe Basel

Arena / Swissbau Focus / Halle 1.0 Süd

Weitere Angaben zur Swissbau 2026.

Mit dem Promocode sb26-betonsuisse können sich Interessierte im Ticketshop ihre Freikarte sichern.

Vorschau

Weiterbildungstag Beton

Wie gelingt es, Bauwerke so zu planen, zu bauen und zu betreiben, dass sie über Generationen bestehen? Der Weiterbildungstag Beton vom 10. November 2025 bringt Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Bauherrschaften, Behörden und Studierende in Urdorf zusammen, um diese und andere fachspezifische Fragen zu diskutieren.

Mit dem BETONPREIS'25 ausgezeichnet und auch Teil des Weiterbildungstags: Erweiterungsbau der Kantonsschule Limmattal in Urdorf.

Am Montag, 10. November 2025, findet der nächste Weiterbildungstag Beton statt. Dieser zeigt, wie sich Bauwerke zukunftsfähig planen, realisieren und erhalten lassen. Die diesjährige Veranstaltung findet in Urdorf statt, wo eines der vor Kurzem mit dem BETONPREIS ausgezeichneten Bauwerke steht: der Erweiterungsbau der Kantonsschule Limmattal.

Architektinnen und Architekten, Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Bauherrschaften, Behörden sowie Studierende kommen an dieser Veranstaltung an einen Tisch. Im Mittelpunkt stehen zukunftsfähige Tragsstrukturen, der Umgang mit bestehender Bausubstanz sowie Produktinnovationen und Regelwerke. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Impulse, um Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag zu verankern, Potenziale im Bestand zu erkennen und sich im wachsenden Angebot an Materialien und Normen sicher zu bewegen.

Zum Abschluss lädt ein gemeinsamer Besuch des BETONPREIS-25-Siegerprojekts zum interdisziplinären Austausch ein – ein lebendiges Beispiel dafür, wie nachhaltige Architektur Gestalt annimmt.

Das Detailprogramm umfasst zahlreiche Referate von Expertinnen und Experten aus der Branche.

Angeboten wird der Event von BETONSUISSE in Zusammenarbeit mit der SIA inForm. Eine vorgängige Anmeldung via SIA-Website wird vorausgesetzt.

Beruf Betonwerker/in

SwissSkills 2025

Zu den Berufsmeisterschaften SwissSkills gehören nicht nur die Wettkämpfe in verschiedenen Sparten, in denen die grössten Talente erkoren werden. Die Messe dient auch dazu, verschiedene Berufe zu demonstrieren und bekannter zu machen. Auch SwissBeton nutzte die Gelegenheit und zeigte in der Bauberufe-Arena das Können von Betonwerkenden auf.

In der Bauberufe-Arena stellten Lernende Betonwerker aus verschiedenen Betrieben Werkstücke her und zeigten so dem Publikum, wie vorfabrizierte Betonelemente entstehen.

Für den Verband SwissBeton waren die SwissSkills ein Erfolg. Pro Tag waren insgesamt vier bis sieben lernende Betonwerker aus den Mitgliederbetrieben in den Hallen auf dem Bernexpo-Areal im Einsatz. In der Bauberufe-Arena, die SwissBeton gemeinsam mit anderen Vertretern aus der Baubranche betrieb, zeigten sie ihr Können und vermittelten viel Wissenswertes rund um die Betonvorfertigung.

Ausprobieren und entdecken

Auch Ausprobieren war erlaubt, ja sogar erwünscht: Zahlreiche Schüler und Schülerinnen, welche die Ausstellung besuchten, konnten in der Bauberufe-Arena unter fachkundiger Anleitung ihre eigene Handyhalterung aus Beton herstellen. Rund 150 dieser Objekte entstanden pro Tag – für die Jugendlichen eine ideale Gelegenheit, um dieses Handwerk zu entdecken und ihren Horizont für die Berufszahl zu erweitern.

Zur Veranschaulichung hat einer der Lernenden vor Ort ein Werkstück erstellt – einen Brunnen für seinen Garten. Ein weiteres Projekt von Lernenden Betonwerkern aus verschiedenen Lehrbetrieben war ein Lkw, den sie als Gruppenarbeit umsetzten. Und die Ergebnisse ihres Schaffens konnten sich mehr als sehen lassen.

Inspiration für alle Altersstufen

Das Publikum an den SwissSkills 2025 war bunt durchmischt, denn neben Schülerinnen und Schülern besuchten auch viele Lehrpersonen und Eltern die Berufsmesse. Für die Besuchenden war es spannend, den Betonwerkenden bei der Arbeit zuzusehen. Zusätzlich konnten sie auf einem Monitor kurze, von den Lernenden produzierte Videos anschauen, die Berufsalltag in einem Werk zeigten.

Wer mehr über die Ausbildung und den Alltag der Betonwerkenden wissen wollte, konnte diese Fragen an unserem Stand beantworten lassen – ein Angebot, das rege genutzt wurde. Dabei stellte sich heraus: Den meisten Besuchenden war der Beruf Betonwerker:in bis dahin kein Begriff. So kam es, dass viele Gäste über die Vielseitigkeit des Berufs staunten.

Mehr zum Lehrberuf Betonwerker/in

 

SwissSkills 2025


Die Ranglisten der Berufswettkämpfe 2025

Die nächsten SwissSkills finden voraussichtlich
im Herbst 2027 statt.

SwissSkills 2025

Bauberufe erlebbar machen

Junge Talente fördern und Lehrberufe sichtbar machen – dafür steht die SwissSkills. Die nächste Ausgabe im September in Bern bietet auch dem Baugewerbe eine Bühne: in der Bauberufe-Arena. Neben zahlreichen Attraktionen stehen dort auch der Werkstoff Beton und der Lehrberuf Betonwerker/in im Zentrum.

Die Bauberufe-Arena wurde eigens für die SwissSkills 2025 entwickelt.

Die Vorbereitungen sind im Gang, die Spannung steigt, denn vom 17. bis zum 21. September 2025 stehen in Bern die SwissSkills an. Der Event ist seit Langem landesweit bekannt und dient dazu, verschiedene Berufe und damit verbundene Fähigkeiten über die Branchen hinaus erlebbar zu machen. Ganz besonders richtet sich die Veranstaltung an Jugendliche, die dadurch einen nahbaren Einblick ins duale Bildungssystem und die Karrierechancen in der Schweiz erhalten. Das Ziel besteht darin, die Vorzüge einer Berufslehre auf zugängliche Weise zu präsentieren. Besondere Aufmerksamkeit ziehen jeweils die Berufsmeisterschaften auf sich, an denen die Teilnehmenden ihr Können zeigen. Daran beteiligen sich auch Vertretende aus der Baubranche – dieses Jahr sind es Maurer, Strassenbauer und Steinmetze. Ihre Wettbewerbe finden in der neuen Bauberufe-Arena statt, die vom Schweizerischen Baumeisterverband gemeinsam mit anderen Branchenverbänden – darunter SwissBeton – initiiert wurde.

Ausprobieren und überraschen lassen

Die Bauberufe-Arena in der Halle 18 umfasst mehrere Demo- und Infobereiche, in denen die Besuchenden viel Wissenswertes über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Baugewerbe erfahren. Auch Betonwerker werden vor Ort sein. Zu Demonstrationszwecken stellen sie Handyhalter aus Beton her, die als Give-Away an Interessierte abgegeben werden. Der Skillpark wiederum richtet sich an alle, die gern selbst aktiv sind. Auf zwei Ebenen wird ein Parcours mit vier Posten präsentiert, an denen Tätigkeiten aus verschiedenen Bauberufen ausprobiert werden können. Bei jeder Station lassen sich Punkte sammeln, mit denen die Jugendlichen an einer Verlosung teilnehmen können. Am Freitag, 19. September 2025, findet in der Bauberufe-Arena zudem ein Sonderevent statt. Mehr verraten die Veranstalter im Vorfeld nicht, ausser: In und um die Arena wird’s heiss! Gleichentags steht um 16 Uhr ein grosser Apéro auf dem Programm, zum Austauschen und Vernetzen.

SwissSkills 2025

17. bis 21. September 2025, Bernexpo-Areal 

Weitere Infos zu den SwissSkills gibt es hier.

Weitere Angaben zu den Bauberufen gibt es hier.

Tickets sind hier erhältlich.

Pro Tag ist hier ein Kontingent an Freikarten verfügbar. Der Promocode für den kostenlosen Eintritt lautet SK25NHRYB.

Veranstaltungshinweis

Symposium zur Kreislaufwirtschaft

Ende März 2025 findet in Basel das erste Full Circle Symposium in der Region Basel statt. Es bietet eine Mischung aus Fachwissen und Inspiration rund ums Thema Kreislaufwirtschaft. Zum Programm gehören Referate, interaktive Formate, Diskussionsrunden und die Möglichkeit zum Netzwerken. Ein Besuch lohnt sich auch für Vertretende aus der Bau- und Betonbranche.

Materialien aus dem Gebäudeabbruch sortieren und wiederverwenden – das ist das Prinzip der Kreislaufwirtschaft im Baubereich.

Schon bald wird der Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft zum Veranstaltungsort eines neuen Symposiums. Es heisst «Full Circle» und hat sich, wie der Name sagt, der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz verschrieben. Am Donnerstag, 27. März 2025, sowie am Freitag, 28. März 2025, bieten die Organisatorinnen und Organisatoren der FHNW ein vielfältiges Programm zum Thema an. Das Ziel besteht darin, Vertretende aus der Wirtschaft, der Forschung und der Gesellschaft für einen konstruktiven Austausch zusammenzubringen. Auch für die Bau- und Betonbranche ist das Programm interessant, da sich das Symposium unter anderem mit der Ressourceneffizienz und nachhaltiger Stadtentwicklung befasst. Weitere Schwerpunkte sind der Klimaschutz, die Förderung der Biodiversität, naturbasierte Lösungen und die soziale Integration. All diese Themenfelder widerspiegeln das Zukunftsbild «Zero Emission» der FHNW-Strategie 2035.

Den Wandel zur Nachhaltigkeit beschleunigen

Für Fachkräfte aus der Bau- und Betonbranche eignen sich besonders die Programmpunkte über «Circular Materials» und «Circular Architecture and Construction». Die Vorträge werden von spezialisierten Referentinnen und Referenten gehalten, einige davon mit internationalem Hintergrund. Ausserdem finden Workshops statt, in denen Interessierte unter Anleitung von Fachpersonen konkrete Ansätze für zirkuläre Transformation eruieren und diskutieren können.

«Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Klimawandel und zunehmender Ressourcenknappheit erfordern innovative Lösungen in der Wirtschafts- und Regionalentwicklung, um Lebensqualität und Standortvorteile zu sichern», schreiben die Veranstalterinnen und Veranstalter des Symposiums in ihrer Einladung. Sie verweisen eine aktuelle Studie der FHNW, die zeigt, dass Netzwerke und Austausch zwischen regionalen Akteuren entscheidend für den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit sind.

Tickets fürs Full Circle Symposium sind ausschliesslich online erhältlich.

Weiterführende Informationen und das detaillierte Programm sind auf der Website des Symposiums zu finden.

Rückblick: Beton-Talk 2025

Den Austausch zur Kreislaufwirtschaft fördern

Der Beton-Talk verfolgt das Ziel, Fachpersonen zur Diskussion anzuregen und zur Vernetzung innerhalb der Bau- und Betonbranche beizutragen. Das Thema der Ausgabe 2025 lautete «Kreislaufwirtschaft – Kulturwandel oder gelebte Praxis?». Die Veranstalter schauen auf einen gelungenen Event zurück.

Vorträge und Diskussionen gehörten zu den Programmpunkten des Beton-Talks.

Fachleute aus der Bauindustrie, Architekten, Ingenieure sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich am 6. Februar 2025 im Eventraum Pavillon im luzernischen Rickenbach, um über nachhaltige Lösungen und innovative Ansätze in der Bauwirtschaft zu diskutieren. Eingeladen hatte die MÜLLER-STEINAG Gruppe unter dem Titel «Beton-Talk». Im Fokus stand das Thema Kreislaufwirtschaft und somit die Frage, wie eine solche effizient und effektiv in den Bauprozess integriert werden kann.

Auskünfte aus Expertensicht

Mehrere Referentinnen und Referenten präsentierten aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Beispiele aus der Praxis. Unter den Vortragenden: Simone Stürwald von der Fachhochschule OST, Jonathan Hacker von den SBB, Martin Bodmer von Oxara und Simone Brönnimann von der Stadt Zürich. Sie stellten innovative Technologien und Strategien vor, um Rohstoffe nachhaltiger nutzen zu können und den Lebenszyklus von Baumaterialien zu verlängern.

Diskussionen und Vernetzung im Fokus

Neben den Vorträgen und einer angeregten Podiumsdiskussion bot dieser erste Beton-Talk eine Plattform für intensives Networking. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich der Kreislaufwirtschaft auszutauschen. Nach dem offiziellen Teil konnten Interessierte im Rahmen von Werksführungen der MÜLLER-STEINAG Gruppe einen Einblick in die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft gewinnen. Hierbei wurden innovative Recyclingverfahren sowie nachhaltige Herstellungsprozesse vorgestellt. Der Tag klang schliesslich mit einem Apéro aus, während dem die Gäste die gewonnenen Eindrücke vertiefen konnten.

Starkes Signal für die Zukunft

«Wir glauben an den Baustoff Beton und seine Zukunft. Deshalb setzen wir uns laufend dafür ein, neue Rezepturen, Produktionsverfahren sowie innovative Entwicklungen mitzugestalten», betonte Hendrix Müller, Mitglied des Verwaltungsrats der MÜLLER-STEINAG Gruppe. Diese Veranstaltung habe gezeigt, dass nachhaltige Bauweisen und Kreislaufwirtschaft an Bedeutung gewinnen. Der Beton-Talk 2025 war laut Angaben der Verantwortlichen ein weiterer Schritt, um den Wandel voranzutreiben und gemeinsam Lösungen für eine ressourcenschonende Bauwirtschaft zu erarbeiten.

Deutsche BetonTage 2025

Kongress setzt Fokus auf Vorfertigung

Die 69. BetonTage in Ulm stehen unter dem Motto «Nachhaltigkeit neu denken». Dieser deutsche Branchenkongress findet im März 2025 statt. Einer der Schwerpunkte liegt auf der Vorfabrikation von Betonelementen.

Die jährlich stattfindenden Deutschen BetonTage sind ein bedeutender Fachkongress.

Branchenvertreterinnen und Branchenvertreter, die sich vertieft über ökologische und digitale Transformationen informieren und austauschen möchten, sind an den BetonTagen richtig. Die traditionelle jährliche Zusammenkunft findet nächstes Jahr bereits zum 69. Mal statt, dies im Congress Centrum in Ulm. Auf dem Programm stehen die folgenden Fragen: Wie sieht das Bauen der Zukunft aus? Was kann den Paradigmenwechsel weiter vorantreiben? Und welche Führungsrolle spielt die Vorfertigung dabei? Alle Vorträge beschäftigen sichf damit und zeigen Lösungen auf. Begleitet wird der Event von einer Ausstellung mit Unternehmen und Start-ups aus der Zuliefer-, Maschinen- und Softwareindustrie. Der Anlass richtet sich in erster Linie an deutschsprachige Fachkräfte, auch an solche aus der Schweiz. Erfahrungsgemäss sind jeweils rund 2000 Personen dabei.

Gastland Brasilien als Beispiel

Gemäss Einladung der BetonTage gehört die Zukunft des Bauens der Vorfertigung. So kommt es, dass sich Beiträge rund um die Herstellung und das Bauen mit Betonfertigteilen wie ein roter Faden durch das Programm des Events ziehen, Bei der Austragung 2025 erhalten die Teilnehmenden zudem aufschlussreiche Einblicke in das aufstrebende Gastland Brasilien, in dem vorgefertigte Teile aus Beton immer stärker an Bedeutung gewinnen und auch eine soziale Funktion innehaben. Dieser und weitere Beiträge spannen einen thematischen Bogen vom konstruktiven Fertigteilbau über den Leichtbau, das serielle und modulare Bauen bis hin zur additiven Fertigung und dem Wiederverwenden von Bauteilen aus Beton. Ausgewählte architektonische Lösungen aus Leichtbeton und Betonwerkstein zeigen darüber hinaus die Potenziale der Fertigteilbaus im Wohn- und Gewerbebau auf.

Podium vermittelt Juristisches

Der Kongress beginnt am 11. März 2025 mit einer Premiere, mit dem Deutschen Infrastrukturtag. Die ganztägige Veranstaltung wird mit dem Bundesverband Betonkanalsysteme ausgerichtet. Hier erfahren Interessierte mehr zu nachhaltigen Kanal- und Schachtsystemen und das damit verbundene Regenwassermanagement. Parallel dazu findet für die Vertretenden von Herstellerfirmen, die sich auf Betonfertigteile und Betonwaren spezialisiert haben, ein Podium mit dem Titel «Alles, was Recht ist» statt. Dort stehen wirtschaftliche und juristische Hilfestellungen für den Betriebsalltag auf der Agenda. Die Eröffnung des eigentlichen Kongresses inklusive Ausstellung erfolgt gleichentags am späten Nachmittag. Anschluss an den offiziellen Teil lädt der Branchentreff «FAIRbinden» zum Ausklang und zur Vernetzung ein – dies als Ausblick auf die folgenden beiden Tage, die mit viel Wissenswertem und wertvollen Erfahrungen aufwarten.

Das ausführliche Programm der 69. BetonTage ist hier zu finden.
Zur Registrierung und Anmeldung geht es hier.
Wer an den 69. BetonTagen ausstellen möchte, kann sich hier melden.

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