Bordsteine

Barrierefrei, normgerecht, individuell

In öffentliche Busse soll man barrierefrei einsteigen können. Das gebietet nicht nur der gute Anstand, sondern auch das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (BehiG). Betonelemente ermöglichen die normgerechte Realisierung.

Bis 2023 müssen Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs behindertengerecht gestaltet sein. Mit individuell produzierten Betonelementen werden die präzisen Normen eingehalten.

Jeder Millimeter zählt: um Personen mit eingeschränkter Mobilität das Ein- und Aussteigen in Verkehrsmittel möglichst einfach zu machen, muss der Abstand zwischen Bordstein und Bus an der Haltestelle so klein wie möglich sein. Dafür hat Creabeton Matériaux eigene Betonelemente entwickelt. Die CREACCESS®-Bordsteine gewährleisten eine Bordsteinhöhe von 22 Zentimetern, womit die gesetzliche Norm SN 640 075 «Hindernisfreier Verkehrsraum» erfüllt ist. Ganzjährig sicher sind sie ohnedies. Dafür sorgen die rutschfeste Oberfläche und der hohe Frost-Tausalz-Widerstand.

CREACCESS® umfasst verschiedene Elemente, die mit Randsteinen aus verschiedenen Kantonen kompatibel und nach den Kriterien von TERRASUISSE aus einheimischen Rohstoffen hergestellt sind. Auch Verkehrsbetriebe dürfen sich freuen. Die Elemente sind so geformt, dass die Busräder an ihnen entlang zur Bushaltestelle geführt werden. Dadurch sinkt das Risiko, dass der Bus bei der Anfahrt beschädigt wird. Betonelemente als Bordsteine – barrierefrei, normgerecht, individuell. Oder: win, win, win.

Video

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Tutorial

Bauen mit Betonelementen

Was macht das Bauen mit Betonelementen eigentlich so reizvoll? Nur drei Vorteile: unbegrenzte Formbarkeit der Elemente. Just-in-time-Produktion. Die ästhetische Qualität. Mehr Besonderheiten im Video.

Sitzelemente

Spannend harmonisch

Erholung in der Natur mit Ausblick auf den Flughafen Zürich – ein Spiel mit Gegensätzen. Der Park des neuen Quartiers «The Circle» lädt dazu ein. Mittendrin: Sitzelemente aus Beton.

Der Park wurde von Studio Vulkan Landschaftsarchitektur geplant; die Sitzelemente aus Beton stammen von der Tschümperlin AG. Jedes in eigener Freiform, von der Designgemeinschaft Inchfurniture/Luis Bischoff für die endgültigen Standorte konzipiert. Mockups aus Pavatex bildeten die Grundlage für die Realisierung.

Jeder Standort wurde exakt bestimmt und reagiert unmittelbar und direkt auf die freien Formen.

Thomas Wüthrich, Mitinhaber Designgemeinschaft Inchfurniture/Luis Bischoff

Den Beton-Sitzelementen begegnet man an fünf Standorten im Park. Sie alle haben einen Zweck: den Besucher zum Innehalten einzuladen, dem hektischen Arbeitsalltag mit einem Moment der Ruhe begegnen und die eindrücklichen Ausblicke auf den Flughafen und – bei gutem Wetter – die Berge zu geniessen.

«Jeder Standort wurde exakt bestimmt und reagiert unmittelbar und direkt auf die freien Formen, beispielsweise mit Hügeln oder dem Teichufer», erklärt Thomas Wüthrich von der Designgemeinschaft Inchfurniture/Luis Bischoff. Jedes der ungefähr drei Tonnen schweren Beton-Spezialelemente ist komplett individuell gefertigt, mit eigener Form und Farbe. Allen gemein: organische Formen mit erdigen Farben in Harmonie mit dem Landschaftsbild. Es wirkt, als wären die spektakulären Sitzelemente schon immer da gewesen. Und dank Beton als Werkstoff werden sie das auch lange sein.

Tschümperlin AG, Sitzelemente The Circle Park Flughafen Zürich Kloten, Betonelemente, Betonvorfabrikate, Beton
Tschümperlin AG, Sitzelemente The Circle Park Flughafen Zürich Kloten, Betonelemente, Betonvorfabrikate, Beton
Pflanztröge

Leicht, stabil, kreativ

Farbenfrohe Kontraste für eine optische Verbindung von aussen nach Innen. Der Aussenbereich eines Geschäftshauses in Fribourg wurde mit Pflanztrögen aus Beton gestaltet.

Wenn man sie erblickt, bekommt man sofort gute Laune. Man fühlt sich an überdimensionierte Blumentöpfe aus Ton erinnert. Bloss sind sie aus Beton. Kombiniert mit den modernen Pastell-Farben weissgrün und pastellblau vermitteln sie beschwingte Leichtigkeit. Und stellen so eine Verbindung in die Geschäftsräume dar, hinter deren Glasfarben man ebenfalls Pastelltöne als Wandfarben erkennt. Die Betonpflanztröge der Silidur AG sind eindeutige Blickfänger, wind- und wetterfest. Mit den dazu passenden Blumen, Pflanzen und Sträuchern sind sie die smarte Basis für zahlreiche kreative Kombinationsmöglichkeiten.

Ticket to ride

Diese Autosstopper sitzen bequem

Das Dorf Alten der Gemeinde Kleinandelfingen ist vom öffentlichen Verkehr abgeschnitten. Mitfahrbänkli sorgen jetzt dafür, dass gerade ältere Personen vom Fleck kommen.

Da es der Zürcher Verkehrsverbund nicht machen konnte, war das kreative Potential im Ort gefragt. Der Dorf- und Ladenverein Alten hat in einem engagierten Projekt sogenannte Mitfahrbänkli in Alten, Andelfingen und Marthalen aufgestellt. Wer sich darauf setzt, signalisiert, dass er gerne mitgenommen werden möchte. Ein bisschen Geduld ist vielleicht nötig, aber die farbenfrohen Sitzbänke sind so bequem, dass man gerne darauf sitzt. Und die Beine aus Beton sind das langlebige Fundament für bequemes Warten.

Hochbau

Natürlich, flexibel, beständig

Sichtmauerwerke, die dauerhaft ohne Verputz und Anstrich auskommen. Dieser Tendenz modernen Bauens wird der BKS-Sichtmauerwerkstein gerecht. Gut zu sehen an einer Kindertagesstätte in Winterthur.

Natürlich, flexibel, beständig. Das waren die Anforderungen an den Leichtbetonstein, der beim Umbau einer Kita in Winterthur eingesetzt wurde. Der Stein ergibt einen speziellen Kontrast zum darüber liegenden Sichtbeton und den Holzelementen der Fassade. Bei Mitarbeitenden und Eltern kommt das Gebäude sehr gut an. Ob diese besondere Ästhetik sich positiv auf die Spielerlebnisse der Kinder auswirkt, darüber kann nur gemutmasst werden.

SBB Parkhaus Stein-Säckingen

Ein Zusammenspiel von Beton und Stahl

625 Kubikmeter Beton. 176 Tonnen Stahl. Beides im Werk zu Elementen ­verarbeitet und in Stein-Säckingen zu einem Ganzen verbaut, prägen sie das statische, architektonische und materialästhetische Erscheinungsbild des neu erstellten Parkhauses in Stein-Säckingen. Das Systembauwerk zeugt von einem fein austarierten konstruktiven Zusammenschluss von Beton und Stahl – eine Symphonie der Elemente.

Von der Strasse auf die Schiene. Dieses Konzept verlangt nach mehr Park-and-Rail-Parkplätzen. Die für mehr Lebensqualität sorgen – die stetige Zunahme des motorisierten Individualverkehrs wird gebremst. Sinnbildlich dafür steht das mächtige, 106 Meter lange, 16,5 Meter breite und 13,5 Meter hohe Park-and-Rail-Parkhaus der SBB in Stein-Säckingen. Die Stahl-Beton-Konstruktion setzt sich aus vorgespannten Rippenplatten, Fertigbetonteilen zweier Ein- und Ausfahrtsrondellen sowie aus stählernen Trägern und Betonwänden zusammen.

Eine Herausforderung waren die beengten Platzverhältnisse: Zwischen Strasse und Schiene stehen für das 16 Meter breite Parkhaus nur 20 Meter Platz zur Verfügung. Umso wichtiger, dass die sperrigen Beton- und Stahlbauteile fein aufeinander einjustiert sind. Zum Beispiel die vorgespannten Betonfertigdecken oder die Betonelemente für die Ein- und Ausfahrtsrondellen: sie zeigen eindrücklich, wie schier grenzenlos die Möglichkeiten mit Betonvorfabrikaten sind, um Bauphysik und Statik zu genügen. Werkseitig in den Beton vorgespannte Stahldrähte oder Stahllitzen erhöhen die Tragfähigkeit der Decke und verringern ihre Verformung. Im Parkhaus gibt es im Bereich der Parkplätze keine freistehenden Träger – die Autofahrer freut’s. Möglich wird das durch lange, die volle Parkhausbreite überspannende Rippenplatten.

Die Betonelemente wurden im Werk witterungsunabhängig produziert und «just in time» angeliefert. Wird auf den (Zeit)punkt hin produziert, hängt der Projekterfolg umso mehr vom funktionierenden Zusammenspiel aller Beteiligten ab: Innert 2 ½ Wochen wurden im 40-Minuten-Rhythmus Rippenplatte um Rippenplatte, Stahlträger um Stahlträger angeliefert und sorgfältig versetzt – eine beachtliche baustellenlogistische Leistung.

Effektive Hochwasserentlastung in kurzer Zeit

Ein Monat in einer Woche

Die werkseitige Produktion von Betonelementen ist für Grossbaustellen eine sinnvolle Option, um Zeit und Geld zu sparen. Ein Projekt zur Hochwasserentlastung in Bischofszell zeigt das exemplarisch.

In Bischofszell fliesst die Sitter gemählich ihrer Mündung in die Thur entgegen. Bei heftigen Regenfällen kann jedoch nicht nur der Fluss über seine Ufer treten, sondern auch das Kanalisationssystem an seine Grenzen stossen. Um diese Gefahr zu reduzieren, wurde im Spätherbst 2020 die Umlegung der Hochwasserentlastung durchgeführt. Ein neues Überlaufsystem verhindert seitdem, dass es bei Starkregen zu einem Wasserrückstau in der Kanalisation und dadurch zu Überschwemmungen kommt. Die Betongrossteile der Hochwasserentlastung sollten ursprünglich direkt auf der Baustelle produziert werden. Schlussendlich fiel der Entscheid auf vorfabrizierte Betonelemente. Dank der sehr guten Argumente Bauzeitverkürzung, Planungsvorteile, Preisersparnis.

Creabeton Baustoffe AG, Hochwasserentlastung Bischoffszell, Betonelemente, Betonvorfabrikate
Drei sehr gute Argumente für Betonelmente: Bauzeitverkürzung, Planungsvorteile, Preisersparnis

Die Vorfabrikate konnten klar ihre Vorteile ausspielen: «die Betonelemente werden ‹just in time› dann produziert und angeliefert, wenn sie auf der Baustelle benötigt werden, erklärt Projektleiter Marcel Wüthrich. Der zeitliche Vorteil liegt auf der Hand. Auch die Unabhängigkeit von äusseren Einflüssen wirkte sich positiv auf das Projekt aus: «Die Produktionsbedingungen im Werk sind immer gleich, und somit auch die Qualität der Elemente.» Von der Anlieferung der Betonelemente bis zu ihrer Montage auf der Baustelle dauerte es jeweils nur wenige Stunden – was die Gesamtdauer der Baustelle drastisch reduziert hat: von einem Monat auf eine Woche. Hochwasserschutz in Rekordzeit – dank Betonelementen.

125 Meter in drei Tagen

Betonwinkelplatten als Matchentscheider

Für Bahnbauten sind häufig grössere Eingriffe in die Umgebung nötig. So auch beim Doppelspurausbau der BLS in Uetendorf BE. Mit den eingesetzten GRANDE Beton-Winkelplatten gelang die Stabilisierung eines 125 Meter langen Böschungsabschnitts in kürzester Zeit.

Stabil, effizient, sicher, ästhetisch. Diese vier Worte fassen die Anforderungen zusammen, die an die Winkelstützmauer gestellt wurden. Nötig war sie, um eine abgetragene Bahnböschung zu stützen. Die Zeit war dabei wie so oft ein entscheidender Faktor: «In nur drei Tagen konnten wir die 125 Meter lange Böschung mit vorgefertigten GRANDE Winkelplatten stabilisieren und sichern», berichtet Alex Wüthrich, Oberbauleiter BLS. «Die fast schon unschlagbar kurze Einbauzeit war für uns vor allem aus betriebs- und sicherheitstechnischen Gründen absolut matchentscheidend.» Auch die Sperrung der Zufahrtsstrasse für Anwohner konnte minimal gehalten werden. Was für Wohlgefallen sorgte. Ebenfalls wie die ästhetische Wirkung: den Einfamilienhausbesitzern war ein optisch möglichst ruhiges, homogenes Mauerbild wichtig. Das wurde mit den stets in gleicher Betonqualität hergestellten Betonelementen gewährleistet.

Handgefertige Schmuckstücke

Raffiniert und zuverlässig

Der Gewerbebau St. Jakob Zürich ist ein echter Hingucker – vor allem auf der Seite Heinrichstrasse. Auf den ersten Blick nicht als Jakobsmuscheln erkennbar, ziehen die vermeintlichen Hügel die Aufmerksamkeit auf sich.

Auf den ersten Blick nicht als Jakobsmuscheln erkennbar, ziehen die vermeintlichen Hügel die Aufmerksamkeit auf sich. Dahinter steckt eine raffinierte technische Lösung: Die filigranen Schmuckstücke aus einer Kombination von glasfaser- und stahlarmiertem Beton wurden nicht etwa aufmontiert, sondern zusammen mit den Wandelementen produziert. Für die Betonfertigelemente kam eine besondere Schalung aus verschiedenen Materialien zum Einsatz. Das Gewerbehaus St. Jakob zeigt eindrücklich, wie vielfältig die Möglichkeiten mit vorfabrizierten Betonelementen sind und wie zuverlässig auch nicht-alltägliche Ideen umgesetzt werden können.

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