Aussenraumgestaltung

Dauerhaftigkeit in Form gebracht

Vor der sanierten und erweiterten Schulanlage Dürnten fällt eine Gruppe von neuen Betonelementen auf. Es sind Sitzgelegenheiten und ein Brunnen mit klaren Konturen, die unterschiedlich bearbeitete Oberflächen aufweisen. Ihre beständige Ausstrahlung überträgt sich aufs gesamte Gelände.

Die Betonelemente dienen als Sitzbänke und harmonieren mit ihren Gegenstücken aus Kunststoff.

Identitätsstiftend und einladend, so wirkt die umgestaltete Schulanlage in der Zürcher Gemeinde Dürnten. Auf dem einst in mehrere Teile zergliederten Areal ist ein zusammenhängender Campus entstanden, wo man gern verweilt. Das Projekt bezieht sich nicht ausschliesslich auf die Gebäude, von denen mehrere saniert wurden und eines ein Neubau ist, sondern auch auf den Aussenraum. Hier stehen seit Frühling 2025 mehrere Sitzelemente sowie ein Brunnen, welche die Umgebung optisch mitprägen. Zunächst wirken sie wie per Zufall auf dem Pausenplatz arrangiert. Doch die Gestaltung folgt einem durchdachten Konzept, wie Tobias Isler erklärt. Der Verkaufsleiter der Silidur AG aus Andelfingen, welcher in diesem Fall die Projektleitung innehatte, war für die Herstellung und Lieferung der Objekte aus Beton verantwortlich. «Sie stehen einzeln für sich und bilden zusammen ein grosses Ganzes», sagt er. «Unser Team hat sie exakt nach den Vorgaben der Architekten hergestellt. Anschliessend wurden die Elemente in enger Absprache mit dem Verarbeiter angeliefert und durch diesen versetzt.»

Alles andere als oberflächlich

Schaut man näher hin, erkennt man: Das Ensemble mit den Sitzgelegenheiten umfasst sowohl Kunststoff- als auch Betonteile. Die Kunststoffteile stammen von einem anderen Lieferanten. Die sieben Bänke aus Beton wurden bei der Silidur AG auf unterschiedliche Weise bearbeitet und weisen daher kontrastreiche Oberflächen auf, die bezüglich Farbe und Beschaffenheit identisch sind. «Die Sitzebenen sind geschliffen, die Seiten sandgestrahlt», erklärt Tobias Isler. «Das sieht spannend aus und zeugt von einer hohen Wertigkeit. Die Optik ist hier entscheidend.» Ein Vorteil der geschliffenen Oberfläche besteht laut Tobias Isler darin, dass sie eine angenehmere Unterlage zum Sitzen bietet als eine ungeschliffene. «Und ideal ist auch, dass Betonprodukte wie diese sehr pflegeleicht und langlebig sind», sagt er. Gerade bei einer öffentlich zugänglichen Schulanlage, die von vielen Menschen genutzt wird, ist das ein entscheidender Faktor. «Auch die Bauherrschaft schätzt das», fügt der Projektleiter an. «Und ich gehe davon aus, dass die Kinder sich hier nicht nur hinsetzen, sondern dass sie auch auf den Elementen herumhüpfen und spielen – das ist möglich, denn diese sind robust.»

Gut geschützt und mängelfrei

Hergestellt wurden diese Elemente komplett ohne Versetzhülsen. «Dies macht zwar die Produktion und die Versetzarbeiten vor Ort etwas anspruchsvoller, dafür erhalten sie eine deutlich besseres Aussehen», sagt Tobias Isler. Er verweist darauf, dass der Brunnentrog auf die gleiche Weise behandelt wurde wie die sieben Bänke, damit die Kombination ein stimmiges, ruhig wirkendes Bild ergibt. Zudem wurden sämtliche Teile im Werk mit einer hochwertigen Imprägnierung versehen. «Beim Einsatz im Freien ist das ein grosser Vorteil, um die Resistenz gegen Verschmutzung und die Witterung zu erhöhen.» All diese vorbereitenden Massnahmen haben dazu geführt, dass die Objekte bei der Schlussabnahme ohne Mängel freigegeben wurden.

Weitere Angaben zur Umgestaltung der Schulanlage in Dürnten finden Sie hier.
(Quelle: «Architektur + Technik, November 2025)

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