Auftraggeberin war die Stadt Bern, Anspruch die Nachhaltigkeitskriterien von MINERGIE-P-ECO und die Zielvorgaben der 2000 Watt-Gesellschaft. Mittendrin: 2’340 Brüstungen aus vorfabrizierten Betonelementen aus hochfestem Faserbeton. Sie ziehen sich wie der rote – resp. graue – Faden durchs Quartier. Für die Architektur der Wohnüberbauung an der Bethlehemstrasse 137 verantwortlich zeichnen Michael Meier und Marius Hug Architekten AG, Zürich, und Armon Semadeni Architekten GmbH, Zürich.
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Ästhetische Pflanztöpfe aus Beton
Zusammen mit einem Designer hat ein Ostschweizer Anbieter von Betonfertigteilen eine neuartige Form von Gefässen entwickelt, die bepflanzt werden können und Aussenräume verschönern. Ein besonderer Mörtel sorgt dafür, dass die schlanken Gefässwände fest genug sind, um der Witterung zu trotzen.

Betonvorfabrikanten erzeugen ein Drittel ihres Stroms selbst
Eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern des Fachverbands SwissBeton zeigt: Schweizer Hersteller von Betonfertigteilen investieren bereits in hohem Mass in die Produktion von eigenem Strom, und sie sind offen für weitere Vorhaben. Aktuell decken sie knapp ein Drittel ihres Strombedarfs über erneuerbare Energiequellen.

Fahrplan zur Dekarbonisierung
Der Verband der Hersteller von Betonvorfabrikaten hat die in der Branche anfallenden CO2-Emissionen gemäss den Richtlinien des Greenhouse Gas Protocols erfasst. Gleichzeitig legt SwissBeton einen detaillierten Fahrplan zur Dekarbonisierung vor, um das Netto-Null-Ziel 2050 zu erreichen.

Meilenstein für nachhaltige Produktion
Ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Produktion ist geschafft: Für die Umweltproduktdeklaration (EPD) von Betonfertigteilen gibt es nun verifizierte Durchschnittswerte, an denen sich die Herstellerfirmen orientieren können.

60 Jahre Leidenschaft
Von Pflastersteinen in Saland zur modernen Elementproduktion in Pfungen: Die Tobag Baustein & Element AG feierte ihr 60-jähriges Bestehen im Herbst 2025 mit einem grossen Fest und dankte Kunden, Mitarbeitenden und Partnern.

Neue Elemente, historisches Flair
Ein ehemaliges Warenhaus in Zürich ist nun ein Geschäftshaus. Bei der Sanierung der Doppelliegenschaft von 1912 kamen vorgefertigte Betonelemente der besonderen Art zum Einsatz. Fachleute haben die Rezeptur des Kunststeins erforscht und nachproduziert. Das Ergebnis ist eine unsichtbare Symbiose von Alt und Neu.