Lehrabschluss 2026

Betonwerker feiern Qualifikation

Vier Absolventen haben diesen Sommer ihre Lehre zum Betonwerker EFZ abgeschlossen. Drei von ihnen waren an der Abschlussfeier in Ennetbaden, wo wir Stimmen rund um den Mehrwert dieser Ausbildung gesammelt haben.

Von links nach rechts: Experte Albin Weber, Joel Aeschbacher, Henos Afewerki, Timo Galliker, Verbandspräsident Christoph Hofer.

Dass Betonwerker ein Beruf mit Zukunft ist, zeigen die erfolgreichen Lehrabschlüsse, die wir auch dieses Jahr verzeichnen können. Über mehrere SwissBeton-Mitgliederfirmen hinweg haben vier junge Männer die EFZ-Ausbildung bestanden. Ihr Handwerk konnten sie zuvor in den Betrieben der Stüssi Betonvorfabrikation AG in Dällikon und bei der MÜLLER-STEINAG Gruppe in Rickenbach und Lyss erlernen. Der vierte Absolvent hat seine Lehre bei der Braun Betonfertigteile AG in Herzogenbuchsee und teilweise bei der Hochuli AG in Kölliken gemacht. Ein weiterer Kandidat dieser Ausbildungsklasse wird seine Prüfungen im kommenden Jahr ablegen.

Lehre eröffnet Möglichkeiten

An der Abschlussfeier in Ennetbaden, die bei bestem Sommerwetter stattfand, ging SwissBeton-Präsident Christoph Hofer auf den hohen Stellenwert der Ausbildung ein. «Die Lehre zum Betonwerker EFZ ist eine ideale Grundlage in unserem Gewerbe», hebt er hervor, und verweist auf die wirkungsvolle Mitarbeit der beteiligten Firmen und Berufsbildner. «Ihr alle habt durchgehalten und enorm viel geleistet», lobt er die jungen Männer. «Nun versteht ihr, wie die Vorfabrikation funktioniert, ihr kennt sämtliche Prozesse von A bis Z. Den Einstieg habt ihr geschafft, jetzt stehen euch verschiedene Wege in der Baubranche offen.» Christoph Hofers Worte waren nicht nur wertschätzend und informativ, sondern auch humorvoll, was zur heiteren Stimmung am Anlass beitrug.

Beliebte Vielfalt

Auch die frischgebackenen Berufsleute kamen im Rahmen der Diplomfeier zu Wort. «Ich mag an meinen Beruf, dass man mit verschiedenen Materialien arbeitet, neben Beton auch mit Holz und Metallen», erklärt Henos Afewerki. Timo Galliker empfiehlt den Beruf des Betonwerkers all jenen, die Vielfalt mögen und ein Flair fürs Handwerkliche haben. «Ein Vorteil dieses Berufs ist der Arbeitsplatz in der Halle – mit idealen Bedingungen, unabhängig von Wetter und Aussentemperaturen.»

Joel Aeschbacher, der dritte Absolvent, möchte nach der Ausbildung weiterhin in seinem Lehrbetrieb arbeiten. «Es gibt noch viel Neues zu lernen. Unter anderem möchte ich mein Wissen im Bereich des Schreinerhandwerks bei uns im Schalungsbau weiter vertiefen.»

Ausbildung soll bekannter werden

Albin Weber, Berufsschullehrer und Prüfungsexperte für die Betonwerker EFZ, gab den Absolventen motivierende Worte mit auf den Weg. «Ich wünsche euch, dass ihr euch kreativ mit der Materie Beton befassen könnt», sagte er. «Denn der Baustoff bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Farbe, Strukturen und Formen – das ist spannend.»

Auch Verbandspräsident Christoph Hofer schaut positiv in die Zukunft, verweist aber auch auf die Herausforderung, genügend Nachwuchs zu finden. «Ihr seid nun Facharbeiter und habt eine optimale Ausgangslage», bilanziert er. «Für uns als Verband ist es entscheidend, die Ausbildung zum Betonwerker EFZ in den Betrieben von SwissBeton weiterhin anzubieten und noch bekannter zu machen. So können wir gemeinsam mit allen bereits ausgebildeten Betonwerkern gut aufgestellt in die Zukunft gehen.»

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